host family

15Jul09

Heute habe ich Post von EF bekommen. Zuerst dachte ich an Werbung, da mir angekündigt wurde, dass Infos über meine host family erst in der Woche der Abreise kommen würden. Den Brief also eher lustlos geöffnet, doch ich wurde überrascht.

Es fanden sich Name, Adresse und Telefonnummer meiner host family. Zusätzlich war, was mich sehr freute, ein kleiner Text dabei, der die Familie etwas genauer beschrieb (Kinder, Aktivitäten an Wochenenden, …).

Es waren auch Adresse und Telefonnummer der Sprachschule angegeben.
Auch die Flugdaten wurden noch einmal genannt, um sicher zu gehen, dass der Abholservice mich auch zur richtigen Uhrzeit abholt.

Alles war sehr persönlich und nett geschrieben!


Man möchte sich natürlich von Anfang an beliebt, oder zumindest nicht unbeliebt machen. Man möchte zeigen, dass auch im Heimatland die Geschenketradition vorhanden ist.

Ein nettes, geeignetes Geschenk für die Gastfamilie zu finden ist gar nicht so leicht, wie es auf den ersten Blick scheint. Hier ein paar allgemeine Anregungen, Kriterien, …:

  • natürlich sollte es etwas aus dem Heimatland sein, oder es repräsentieren – eine CD mit Volksmusik zum Beispiel. Dies sollte allerdings nur ein kleines, lustiges Nebengeschänk sein, da es mehr zum Stimmung lockern/… als zum wirklichen Gebrauch gedacht ist.
  • mit Essen vorsichtig sein: Es wird wohl Probleme beim Zoll geben – Süßigkeiten sollten aber problemlos möglich sein
  • etwas zu humorvolles kann kritisch werden – Humor ist sehr verschieden
  • bei elektronischen Geschenken beachten: anstatt 220/230 Volt, wie in Deutschland, beträgt die Netzspannung in den USA 110 Volt
  • Süßigkeiten sollen sehr gut ankommen – vor allem von Marken, wie „kinder“, „Haribo“, „Lindt“, „Milka“, „Nutella“, …
  • vielleicht nichts zu kitschiges

Natürlich hängt das Geschenk von der Gastfamilie ab. Meinem 90 Jahre alten Gastgroßvater sollte ich natürlich kein Spielzeug mitbringen.

Für Kinder wäre empfehlenswert:

  • Süßigkeiten
  • Spielzeug (aus Holz, da viele Spielzeuge in den USA aus Plastik sind)

Für Teenager:

  • CD/DVD mit den aktuellen Inlandcharts

Für Erwachsene:

  • Bildband von Deutschland, wenn vorhanden vom Heimatort/Heimatgegend
  • Pralinen
  • Schweizer Taschenmesser

Für Senioren:

  • Kuckucksuhr
  • CD mit Volksmusik

Dieses Buch ist scheinbar ein Klassiker. Bei Amazon.de gibt es, mit diesem Buchtitel als Suchbegriff, noch weitere Ergebnisse.

Dies sind natürlich nur ein paar Anregungen und ich übernehme natürlich keine Garantie dafür, dass es eurer host family auch gefällt (: . Wer mehr Anregungen haben möchte kann hier vorbeischauen: http://www.gastgeschenke.net/index.php


Planung & Zeit

12Jul09

Zeit, soviel sei schon einmal gesagt, sollte man sich reichlich nehmen. Bei einer Sprachreise handelt es sich nicht um einen kurzen Ausflug in die nächst größere Stadt. Es bedarf einiges an Planung, Nerven, ….

Man sollte von Anfang an  Buch über die Fortschritte führen, was heißt: Es Ordner, eine Kiste, ein Notizblog sind sehr sinnvoll. Es lohnt sich eine To-Do Liste zu führen. So geht der Überblick nicht verloren. Auch hilfreich ist es, nur eine solche Liste zu führen. Hat man mehrere davon kommt man schnell durcheinander – Das Chaos ist perfekt!

Meist bekommt man von seiner Organisation eine Liste mit benötigten Formularen, Pässen, …. Nun sollte man sich schnellstmöglich an das Beschaffen, Ausfüllen, Absenden dieser Dinge machen. Alles zu kopieren ist auch nicht schlecht.

Als kleiner Einblick, was wir u.A. so benötigten:

  • Reisepass beantragen
  • Passbilder machen lassen
  • Scheckkarte für das Ausland zulassen
  • SIM-Karte für das Ausland beantragen
  • Versicherungen ausfüllen
  • Flug buchen
  • Einreiseerlaubnis für die USA
  • etliche Formulare mehr …

Gerade die SIM-Karte stellte sich etwas als Problem heraus. Ist mein Handy überhaupt USA-tauglich? Wir entschieden uns für eine Karte von diesem Anbieter.

Man kann nicht früh genug mit der Planung und Vorbereitung anfangen. Auch ist es ratsam die Reise an für sich schon früh zu buchen, da manchmal Frühbucherrabatte winken.

Einige Tipps lassen sich hier finden: http://www.sprachaufenthalte.com/.


Nach der Entscheidung einen Sprachaufenthalt im Ausland zu machen steht meistens die Frage an, welche Organisation man auswählt.

Hat man Freunde, Bekannte, die schon einmal einen solchen Sprachaufenthalt gemacht haben, ist es sicherlich sinnvoll und ratsam sich mit ihnen über ihre Organisation und um die mit ihr gemachten Erfahrungen zu unterhalten.

Es gibt solche Organisationen fast so häufig, wie Sand am Meer. Es ist nicht leicht sich über alle zu informieren, fast schon unmöglich. Geht man noch zur Schule hat dort bestimmt jemand schon einmal einen Sprachaufenthalt gemacht. Warum diese Person also nicht ansprechen? Auch Lehrer, vorzugsweise die Lehrer der zu verbessernden Sprache, wissen oft mehr. Die Gänge unserer Schule waren z.B. auch voll behängt mit Plakaten eben solcher Agenturen. Auch gab es Broschüren en masse. Es ist sicherlich nicht falsch sich auch dort zu informieren.

Ich habe mich letztendlich für EF – Education First entschieden, was an mehreren Faktoren lag:

  • mehrere Schüler auf meiner Schule waren mit EF schon im Ausland – auch Lehrer
  • das Angebot ist groß
  • verschiedene Kursarten
  • verschiedene Kursdauern
  • die Entscheidung ob Gastfamilie oder andere Unterkunft liegt ein einem selbst
  • viele Länder & Städte
  • der Preis stimmte

Auch habe ich mich für eine Gastfamilie entschieden, da man so Lebensweise, Sprache, Bräuche, … wohl am besten kennen lernt.

Man sollte sicherlich auch bedenken, welches Ziel man verfolgt. Eine einfache Sprachreise und das kennenlernen der Kultur, … oder möchte man die Sprachreise mit einem bestimmten Abschluss beenden?

Das Angebot ist, wie bereits gesagt nahezu, nahezu unbegrenzt. Ein bisschen Durchblick verschaffen diese zwei Seiten: http://www.england-sprachreisen.net/organisationen/ und http://www.austauschjahr.de/organisationen/.

Man sollte keine Hemmungen haben sich an die Organisationen zu wenden, per E-Mail oder Telefon, um sich Fragen beantworten zu lassen. Auch geben Kataloge, welche wohl bei allen Organisationen kostenlos sein sollten, Aufschluss.




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